Grußwort

Schützen- und Volksfest 2018


Liebe Besucherinnen und Besucher des Fuldaer Schützenfestes,

vom 27. Juli bis zum 05. August 2018 ist es wieder soweit: Das Fuldaer Schützenfest lädt ein. Wie jedes Jahr verwandelt sich der Parkplatz der Ochsenwiese wieder in ein Festgelände für Groß und Klein. Trotz der Pläne für ein Wohngebiet, wird auch in Zukunft die bewährte Festwiese vorhanden bleiben. Mit seiner Tradition gehört das Fuldaer Schützen- und Volksfest zu den wichtigen Ereignissen, die in Fulda jährlich tausende Einheimische sowie Touristen begeistern. Auch in diesem Sommer dürfen sich die Besucherinnen und Besucher wieder auf ein buntes Programm freuen.

Wahrzeichen ist, wie auch im vergangenen Jahr, das Riesenrad „Grand Soleil“, welches schon von weitem den Weg zur Festmeile weist. Mit einer Vielfalt an kulinarischen Angeboten, sowie natürlich Karussellen und Fahrgeschäften – darunter auch einige Neuheiten – kommt jeder Festbesucher auf seine Kosten. Kurzum: Ob Alt oder Jung, es ist für Jeden etwas dabei.

Nach dem traditionellen Fassbieranstich geht es mit Hendl und Hax´n in bayerischer Manier weiter, und am zweiten Festsamstag wird die Ochsenwiese während der bayerischen Nacht in Weiß-Blau erstrahlen. Ein weiteres Highlight stellt das Biker-Event am ersten Festsonntag dar, welches inzwischen zum sechsten Mal auf dem Fuldaer Schützenfest stattfindet. Nicht zu vergessen ist das traditionelle Preisschießen, zu welchem jeder Besucher herzlich eingeladen ist. Im Schießzelt im Anschluss an das Ochsenzelt können geübte Schützen ihr Können zeigen und Laien erste Treffer erzielen. Ich freue mich auch in diesem Jahr auf eine fröhliche Geselligkeit auf der Ochsenwiese, auf viele Begegnungen und ein buntes Treiben auf dem großen Fuldaer Volksfest.

Mein herzlicher Dank gilt an dieser Stelle dem traditionsreichen Schützenverein Fulda sowie den Schaustellern, die jedes Jahr auf der Ochsenwiese für Spaß und Unterhaltung unter den Volksfest-Besuchern sorgen. Sie alle garantieren Jahr für Jahr Vergnügen und gute Laune bei einem abwechslungsreichen Programm. Insbesondere danke ich der Familie Distel, unter deren Verantwortung das Schützenfest bereits seit 1948 stattfindet.

In diesem Sinne wünsche ich den Besucherinnen und Besucher des Fuldaer Schützen- und Volksfestes viel Freude sowie den Schaustellern eine erfolgreiche Zeit und gutes Wetter.

Ihr

Dr. Heiko Wingenfeld | Oberbürgermeister


Ausblick

Das Volksfest der Region

Wenn am Freitag, den 27. Juli 2018 das Schützen- und Volksfest Fulda mit dem traditionellen Fassbieranstich im Ochsenzelt eröffnet wird, dann ist die Stadt wieder 10 Tage lang zentraler Anziehungspunkt für das Veranstaltungs-Highlight im kulturellen Jahresverlauf der Stadt. Fulda feiert sein Volksfest und der ganze Landkreis ist auf den Beinen, und folgt den bunten Lichtern zur Ochsenwiese, um dieses einmalige Flair zwischen Karussells & Budenzauber zu genießen. Das gemeinsame Feiern auf dem Schützen- und Volksfest zieht wieder zehntausende Besucher in die Welt zwischen modernem und traditionellem Vergnügen, wobei in diesem Jahren einige Neuheiten auf die Besucher warten.

Generalunternehmer Heiner Distel konnte wieder eine abwechslungsreiche Mischung zusammen-stellen und als Wahrzeichen des Festes erneut das große Riesenrad „Grand Soleil“ verpflichten, das zu seinem Debut im letzten Jahr großen Zuspruch erfuhr. Das prächtige 48 Meter hohe Schmuckstück steht unter dem Motto "Über dem Himmel der Provence" und erstrahlt in einer einzigartig mediteranen Optik die zum Träumen einlädt. Ein erweiterter, prachtvoller Einstiegs-bereich erwartet die Fahrgäste in diesem Jahr. Die geschlossenen Gondeln bieten den Fahrgästen nicht nur bei schönem Wetter, sondern auch bei Wind und Regen, eine unvergessene Fahrt mit einem hohen Sicherheitsgefühl.

Garant für die beste Partystimmung wird auch in diesem Jahr das Ochsenzelt sein. Ein vielseitiges kulinarisches Angebot, ein hochkarätiges Musik-programm mit bekannten Show- und Partybands sowie das traditionelle Preisschießen für Jedermann, erwarten die Besucher an allen Festtagen. Als kulinarisches Highlight werden in diesem Jahr wieder, nach dem Erfolg der letzten beiden Jahre, deftige Hendl & Hax'n in der Ochsenzelt-Braterei stets frisch vor den Augen der Gäste gegrillt und zubereitet.

Die Karussell-Highlights


Das Schützen- und Volksfest ist ein Volksfest der Superlative. Und so wartet wieder eine große Auswahl an attraktiven Karussell-Highlights und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit all den vielen Höhepunkten auf die Besucher. Zum ersten Mal sind das Fantasy-Laufgeschäft „Magic House“, die Achterbahn „X-Racer“ und das Familien-Karussell „Die Krake“ vertreten.

Erleben Sie im „Magic House“ die phantastische Welt der Magie auf 3 Etagen in einer Gesamtlänge von 200 Metern. „Magic House“ ist eines der erfolgreichsten Belustigungsgeschäfte mit weit über 80 Effekten. Die Besucher erleben perfekte Illusionen durch optische und akustische Täuschung und außergewöhnliche Wahrnehmung. „Magic-House“ ist eine gelungene Mischung aus harmlosem Spaß und sachtem Grauen.

Beim „X-Racer“ geht es mit High-Speed zur Sache! Einsteigen, festhalten und los geht's – Rasen Sie in die typisch engen Wilde Maus-Kurven, sausen Sie in tiefe Täler und über Hügel. Blitzschnell, mit der richtigen Portion Fun und Action! Ein garantiert atemberaubender Fahrspaß, mit scharfen Kurven und Steilfahrten für die ganze Familie.

Als dritte Neuheit auf dem Festplatz präsentiert sich ein schwungvolles Familien-Karussell, das in seiner Art das letzte Mal vor 14 Jahren in Fulda war. „Die Krake“ – Das tanzende Karussell wirbelt seine Gäste durch die Lüfte und gehört zur den Klassikern der Volksfeste. Es besticht mit seiner ansprechenden Gestaltung. „Die Krake“ bringt Spaß und Freude für die ganze Familie.

Nach großem Erfolg wieder in Fulda: Der „High Impress“ – eine einzigartige neue Karussell-Dimension. Bei diesem 12 Meter hohen Fahrgeschäft drehen sich 5 Gondeln mit jeweils 4 Kabinen auf einer rotierenden Scheibe. Das derzeit schnellste Rundfahrgeschäft bietet dem Fahrgast ein aufregendes Zusammenspiel von schnellen Drehungen, Auf- und Abwärts-bewegungen.

Die rasante Petersburger Schlittenfahrt versetzt die Fahrgäste mit ihren schwingenden Gondeln ebenso in einen Geschwindigkeitsrausch der ganz besonderen Art.

Die moderne Geisterbahn „Fahrt zur Hölle“ sowie Distel’s Autoscooter runden die attraktive Auswahl an Fahrattraktionen ab. Für die kleinen Besucher ist in diesem Jahr wieder unter anderem das beliebte Ballonkarussell „Die Montgolfière“ und das Bungee-Trampolin „Sky Fly“ vertreten.

6. Bayerische Nacht


Am 2. Festsamstag findet zum sechsten Mal ein Themen-Tag statt. An diesem Abend dreht sich alles um das Thema Bayern und Oktoberfest. Während die Karussells & Buden bereits das passende Ambiente bilden, wird es auf dem Festplatz einige Besonderheiten geben. Weiß-Blaue Dekoration an den Gastronomie-betrieben, stimmungsgeladene bayerische Live-Musik, kulinarisch-köstliche bayerische Schmankerl sowie Will-Bräu Bier im Maßkrug, werden den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Lederhosen und Dirndl sind erwünscht und gerngesehen.

Biker-Event am Schützenfest


Am 1. Festsonntag wird zum sechsten Mal ein Biker-Event auf dem Schützen- und Volksfest stattfinden. Zugunsten der Aktion "Ich brauche deine Hilfe" der Fuldaer Zeitung, wird durch das Motorradhaus Busch & Wagner in Petersberg, mit Unterstützung von BMW-Motorrad, der Polizei und der Biker Union Fulda, dieser Event durchgeführt. Das Treffen der Biker findet um 9:30 Uhr auf dem Festplatz Ochsenwiese statt, der gleichzeitig als Parkplatz der Motorräder dient. Nach dem Festgottesdient um 10:00 Uhr im Ochsenzelt, findet eine Segnung der Motorräder statt. Im Anschluss beginnt das gemütliche Biker-Frühstück mit Live-Musik. Um ca. 12:00 Uhr startet dann die Ausfahrt ab der Ochsenwiese und endet beim Motorradhaus.

Vom 27. Juli bis 5. August bietet sich in Fulda wieder die Gelegenheit, in die tolle Atmosphäre des beliebten Schützen- und Volksfestes einzutauchen. Das Volksfest steht für fröhliche Geselligkeit, für Begegnung und Miteinander. Feiern Sie mit!

News Besucherrekord

04.08.2014 - FZ

Zufriedene Gesichter bei Besucher, Polizei und Schaustellern: Das Schützenfest, das gestern Abend endete, war ein friedliches, rundum gelungenes Fest: Mit rund 110.000 Besuchern verzeichnete das Fest auf der Ochsenwiese einen Besucherrekord.

„In diesem Jahr hat alles gestimmt: Das Wetter war sehr gut, der Termin in der ersten Woche der Sommerferien hat gepasst, und das Festzelt Ochsenzelt hat sich als Besuchermagnet erwiesen. Alle Schausteller sind zufrieden“ bilanziert Generalunternehmer und Autoscooter-Betreiber Heiner Distel (58). Wichtiger als der Besucherrekord sei ihm, dass alle Besucher den Festplatz zufrieden verlassen hätten und es zu keinerlei Zwischenfällen gekommen sei, sagt Distel und dankt Polizei, Ordnungsamt, freiwilligem Polizeidienst und privatem Sicherheitsdienst sowie den Rettungsdiensten.

Ein Bild, das ihm vom Fest 2014 in Erinnerung bleiben werde, sei die katholische Jazz-Messe im vollbesetzten Festzelt mit der anschließenden Biker-Sternfahrt. Beides sei vor Jahren noch undenkbar gewesen, sagt Distel. Das Schützenfest sei ein Fest geworden, bei dem sich Familie wohlfühlten. Von allen Seiten habe es viel Lob für das Festzelt gegeben, das es erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder gab, berichtet Distel.

„Es war ein tolles Fest, das meine Erwartungen erfüllt hat“, sagt Festwirt Thomas Bronswyk (43). Mit dem Zelt und der Verpflichtung von Livemusikern an jedem Tag sei er ein beträchtliches Risiko eingegangen. Aber Fulda habe offenbar auf die Rückkehr des Festzelts gewartet. Selbst der Seniorennachmittag am Donnerstag habe eine Rekordbeteiligung aufgewiesen. Ausbauen will Bronswyk die Frühschoppen an den beiden Sonntagen.

Auch die Hochstift-Brauerei ist hochzufrieden. „Wir haben so viel Bier verkauft wie seit mehr als zehn Jahren nicht mehr“ sagt Hochstift-Prokurist Steffen Leib (48).

Dem Fuldaer Publikum Komplimente macht Achim Zarnikau (54), der mit dem Karussell „La Montgolfiére“ nach Fulda kam: „Ich habe selten ein so freundliches, zivilisiertes und umgängliches Publikum gesehen wie hier.“ Auch in den Nächten nach der Schließung haben Ruhe auf der Ochsenwiese geherrscht. Das sei nicht selbstverständlich. Bei keinem Volksfest werde die Ladies Night so gut angenommen wie in Fulda.

Heute bauen die Schausteller ihre Geschäfte ab und ziehen zu anderen Volksfesten. Die Fuldaer können sich schon den Termin notieren: Das nächste Schützenfest findet vom 24. Juli bis 2. August 2015 statt.

News Bunter Festtrubel

30.07.2014

Während das Schützen- und Volksfest derweil voll im Gange ist, bereiten die Schausteller sich bereits auf ein großes Wochenende mit tollen Highlights vor. Am Freitag steht wieder das traditionelle Brillant-Höhen-Feuerwerk auf dem Programm. Unter dem Motto "Nacht der Tausend Lichter" wird es auch in diesem Jahr wieder kostenlose Leuchtstäbe für alle Besucher geben, um ein ganz besonderes Flair auf dem Festplatz entstehen zu lassen. Im Ochsenzelt spielt an diesem Abend mit der Band "Surprise" eine der bekanntesten deutschen Partybands, die kürzlich mit dem Fachmedienpreis als "Deutschlands beste Partyband" ausgezeichnet wurde. Am Samstag wird dann die 2. Bayerische Nacht auf dem Schützen- und Volksfest zelebriert. Um 19:00 Uhr fällt der Startschuss zur Riesen-Gaudi auf der Ochsenwiese. Ein ganz besonderes Flair wie auf dem Oktoberfest soll geschaffen werden. Blau-Weiße Dekoration in den Budengassen, Bayerische Schmankerl, eine Gaudi-Olympiade und vieles mehr, sollen den Abend zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Für die richtige bayerische Oktoberfest-Musik sorgen in diesem Jahr Andreas Autengruber und seine Enzianer- Musikanten. Sie werden im Ochsenzelt die Stimmung einheizen, während aus dem Zapfhahn, das Original bayerische Will-Bräu Festbier fließt und ganz nach Tradition in Maßkrügen ausgeschenkt wird. Was wäre eine Bayerische Nacht ohne die Bayerische Tracht? Das haben sich auch die Veranstalter gedacht und laden alle Besucher herzlich dazu ein, in Tracht zu kommen. Wer in Tracht kommt hat zudem die Möglichkeit an einem Gewinnspiel teilzunehmen. Verlost wird ein Besuch auf dem Münchner Oktoberfest im Kult-Zelt "Hacker Pschorr" für 8 Personen. Teilnahmekarten hierfür gibt es im Ochsenzelt. Dort findet am gleichen Abend um 23:00 Uhr die Verlosung statt.

Nach einem furiosen Auftakt am Eröffnungsfreitag, konnte am Wochenende ein deutliches Besucherplus verzeichnet werden. Gleich am Montag ging es mit der Ladies-Night wieder hoch her. Die Stimmung war bestens: Freudenschreie schallten über den Festplatz. Die Wolfgang-Petry-Show mit Dirk Maron im Festzelt war ein großer Erfolg. Tausende Damen waren gekommen, um gemeinsamen einen tollen und vorallem preiswerten Abend erleben zu können.

Am Sonntagvormittag fand im Rahmen des Festgottesdienstes mit Schaustellerpfarrer Martin Fuchs zum zweiten Mal ein Biker-Frühstück mit anschließender Biker-Ausfahrt auf die Wasserkuppe statt, bei der rund 150 Biker teilnahmen. Die Teilnehmerzahl verdoppelte sich gegenüber dem Vorjahr. Zum ersten Mal konnten die Biker auch direkt auf dem Festplatz parken und ihre Motorräder zur Schau stellen, was ein ganz besonderes Bild ergab. Zugunsten der FZ-Spendenaktion „Ich brauche deine Hilfe“ wurde dieses Biker-Treffen vom Motoradhaus Busch & Wagner veranstaltet.

Am Dienstagnachmittag besuchten Bewohner des Antoniusheimes, des Kinderdorfes Maberzell sowie sozial benachteiligte Bürger das Schützen- und Volksfest. Sie waren ebenso, wie die Jugendfeuerwehr der Stadt Fulda und die ehrenamtlichen Schülerlotsen, zu einem kostenlosen Besuch auf dem Festplatz eingeladen. Am Mittwoch folgte dann der Familiennachmittag, der zehntausende Besucher auf den Festplatz Ochsenwiese zog. Wörtlich war "die Hölle los", bei halbe Fahrpreisen und besonderen Angeboten für alle Generationen. Zwar regnete es zu Beginn, doch zum Abend hin hielt das Wetter. Im Ochsenzelt heizte die Original Hüttn' Band die Besucher ordentlich ein. Auch nach dem Ende des Familiennachmittages, war das Fest noch gut besucht.

News Hochstimmung zum Start

26.07.2014

Mit dem traditionellen Fassbieranstich im neuen Ochsenzelt, eröffnete der Schirmherr des Schützen- und Volksfestes Oberbürgermeister Gerhard Möller persönlich - mit nur einem Schlag - das Fuldaer Schützen- und Volksfest 2014. 48 Schaustellerbetriebe aus ganz Deutschland, angeführt von Generalunternehmer Distel sowie dem Schützenverein Fulda, haben alles daran gesetzt, das "schönste Volksfest der Region" und zugleich das besucherstärkste Event in Fulda zu kreieren, es noch besser und attraktiver zu gestalten. Dass dies wieder einmal gelungen ist, zeigte die Zufriedenheit der Besucher, die sich vom bunten Treiben in den Budengassen am gestrigen Sommerabend verzaubern ließen. Möller betonte beim Fassanstich die hohe Bedeutung des Rummels auf der Fuldaer Ochsenwiese. „Das Schützenfest ist sozusagen das Traditionsfest der Stadt Fulda. In den letzten Jahren ist es zu einem Stück ,Fuldischer‘ Tradition geworden.“

Um die zehntausend Menschen strömten am Eröffnungsabend auf die Ochsenwiese, um das große 10-minütige Feuerwerksspektakel und die neuen Attraktionen zu bestaunen. An den Fahrgeschäften, wie der Thrill-Neuheit "High Impress" sowie des Überkopf-Karussells "Flip-Fly" bildeten sich den Abend über große Warteschlangen, während die Freudenschreie der Karussell-Fans über den Platz schallten. Die Veranstalter freuten sich über einen erfolgreichen Volksfest-Start, zu dessen einmaligen Atmosphäre an diesem Sommerabend nichts fehlte.

Auch im Ochsenzelt herrschte Hochstimmung. Die regionalen Bands "The Goose Brothers" und "Female" heizten über 6 Stunden die Besucher im vollbesetzten Ochsenzelt ein. Schon der Eröffnungsabend bestätigte, dass das neue Konzept sehr gut angenommen wird und das Fuldaer Publikum regelrecht auf ein neues Festzelt gewartet hat. Mit Spannung blickt man auf die kommenden 9 Tage, wo mit ausgewählter Live-Musik wieder für beste Unterhaltung und geselliges Beisammensein im Zentrum der Ochsenwiese gefeiert werden darf.

Das Festprogramm sieht am heutigen Samstagabend die große Proklamation der regierenden Königsfamilie im Ehrenhof des Stadtschlosses vor. Am Sonntag findet dann zum zweiten Mal, nach dem Erfolg im letzten Jahr, ein Biker-Treffen im Rahmen des Festgottesdienstes mit Schaustellerpfarrer Martin Fuchs statt. Zu dieser Biker-Sternfahrt werden wieder mehr als hundert Biker aus der gesamten Region teilnehmen. Bevor es aber losgeht zu einer Ausfahrt, findet nach dem Festgottesdienst noch das Biker-Frühstück im Rahmen des Frühschoppens statt. Hierzu spielt die namhafte Fuldaer Earl-Dudley-Jazzband.

News Festzelt hält Einzug

10.05.2014

Wenn am Freitag, den 25. Juli Oberbürgermeister Gerhard Möller das diesjährige Schützen- und Volksfest in Fulda mit dem traditionellen Fassbieranstich eröffnet, dann ist dies zugleich der Startschuss für ein neues Festzelt auf der Ochsenwiese. Das „Ochsenzelt“ hält Einzug und feiert zugleich eine kleine Premiere, nachdem es in den letzten Jahren kein Festzelt gab und alternativ verschiedene Erlebnis-Biergärten das Zelt ersetzten.

Durch die jährlich steigende Beliebtheit von Zeltveranstaltungen, wie Oktoberfesten, war es dem Münchner Organisator Heiner Distel eine Herzensangelegenheit, das Herzstück eines jeden renommierten Volksfestes, auch auf der Ochsenwiese wiederzubeleben. Ein vielseitiges kulinarisches Angebot und ein buntes Musik-programm mit regionalen und bekannten Show- und Partybands soll das Festzelt an allen Tagen zu einem attraktiven Anziehungspunkt machen. Bereits zur Eröffnung spielen die regionalen Band-Größen „The Goose Brothers“ und „Female“. Zum Brillant-Feuerwerk am zweiten Freitag wird dann die ausgezeichnete Partyband „Surprise“ das Festzelt zum Beben bringen. Damit seien nur drei von insgesamt 10 Musik-Acts genannt, die live und umsonst für beste Unterhaltung sorgen.

Die Highlights

Das Schützen- und Volksfest in Fulda ist eine gelungene Mischung aus Tradition und zeitgemäßen Angeboten. Und so wartet wieder eine großen Auswahl an attraktiven Karussell-Highlights und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit all den vielen Höhepunkten auf die Besucher.

Die Karussells-Fans kommen in diesem Jahr wieder ganz besonders auf ihre Kosten. Nach der überaus attraktiven Besetzung im letzten Jahr, fiel es Organisator Heiner Distel nicht leicht, dies noch einmal zu toppen. Dennoch lässt sich das Angebot an Fahr- und Belustigungsgeschäften wieder sehr sehen. Zum ersten Mal auf dem Schützen- und Volksfest ist das Thrill-Karussel „High-Impress“ und das innovative Laufgeschäft „Psychodelic“ sowie der Erlebnis-Irrgarten „Time-Factory“ vertreten.

Der High Impress präsentiert eine einzigartige neue Karussell-Dimension. Das derzeit schnellste Rundfahrgeschäft bietet dem Fahrgast ein aufregendes Zusammenspiel von schnellen Drehungen, Auf- und Abwärtsbewegungen. Flower Power, Schockfarben und die Musik der 70er Jahre lassen einen Rundgang durch „Psychodelic“ zu einem rauschhaften Retro-Vergnügen werden. Die Multispektralbrille sorgt für eine spaßige Zeitreise ins Reich des Regenbogens.

Nach langer Zeit wieder mit dabei ist der „Hot Shot“. Dieses Show-Fahrgeschäft der Superlative bietet eine ganz besondere Erlebnisdimension. Mit rund 160km/h wird man an Bungee-Seilen auf 50 Meter Höhe hochgeschleudert und dann geht es im freien Fall wieder nach unten. Adrenalin pur!

Die beiden Hochfahrgeschäfte „Flip-Fly“ und „Top Spin“, der Musik-Express „Starlight“ sowie Distel’s Autoscooter runden die abwechslungsreiche Auswahl an Fahrattraktionen ab. Für die Kleinen, aber auch die Großen hebt in diesem Jahr wieder das Ballon-Karussell „Die Montgolfière“ ab.

2. Bayerische Nacht

Nach der gelungene Premiere im letzten Jahr, wird es auch dieses Jahr wieder eine „Bayerische Nacht“ geben. Mit speziell bayerischen Angeboten an allen Buden & Karussells, bayerischer Dekoration auf dem gesamten Festplatz sowie Musik und Animation, werden die Besucher einen Abend, ganz wie auf dem Oktoberfest in München erleben lassen. Das Festzelt wird sich in ein Wiesn-Stadl verwandeln, wo bis in die Nacht Andreas Autengruber & die Enzianer Musikanten live spielen werden! Eine große Bayern-Olympiade garantiert Wiesn-Gaudi pur!

Biker-Event am Schützenfest

Am 1. Festsonntag, den 27. Juli 2014 wird zum zweiten Mal ein Biker-Event auf dem Schützen- und Volksfest stattfinden. Zugunsten der Aktion "Ich brauche deine Hilfe" der Fuldaer Zeitung, wird unter Schirmherrschaft von Landrat Bernd Woide, durch die Firma Busch & Wagner in Petersberg, mit freundlicher Unterstützung von BMW-Motorrad, dieser Event durchgeführt. Nach dem Festgottesdienst und einer Motorrad-Segnung, findet im Festzelt das gemütliche Biker-Frühstück mit der Earl of Dudley Jazzband statt. Danach startet dann die Sternfahrt von der Ochsenwiese.

Vom 25. Juli bis 3. August bietet sich in Fulda wieder die Gelegenheit, in die fröhliche Atmosphäre des beliebten Schützen- und Volksfestes einzutauchen. Das Volksfest steht für fröhliche Geselligkeit, für Begegnung und Miteinander. Feiern Sie mit!

Königsfamilie

Marion Ingwersen ist Schützenkönigin


Die 2018 regierende Königsfamilie:


Jugendkönig Marvin Stock
2. Jugendritter Nicolas Beck
1. Jugendritter
Patrick Stock

2. Ritter Martina Lindig
Schützenkönigin Marion Ingwersen
1. Ritter Harald Stock

v.l.n.r.


Wir freuen uns, wenn wir Sie an den Festtagen hier in Fulda als unsere Gäste begrüßen können. Wie Sie aus dem Festprogramm ersehen, haben wir dafür gesorgt, auch in diesem Jahr jedem Besucher beste Unterhaltung und viele frohe Stunden im Kreise der Schützen zu bieten.

Insbesondere laden wir alle recht herzlich zum Preis-schießen, in das Schießzelt im Anschluss an das Ochsenzelt, ein. Beachten Sie hierzu auch die Sonderschießzeiten zum Jugendschießen, CDU-Pokal-Schießen und Seniorenschießen im Programm. Das Schießen ist für die jeweilige Zielgruppe während dieser Zeiten kostenlos!

Die Proklamation der Königsfamilie findet am ersten Samstag, den 28. Juli 2018 um 18.30 Uhr im Ehrenhof des Stadtschlosses, mit anschließendem Festzug und Einmarsch auf dem Festplatz, statt.

Schützenverein Fulda 1572 e.V.
Der Vorstand, gez. Jürgen Ruhl
1. Vorsitzender

Historie

Wie alles begann...

Schon im Jahre 1327 Schützenfest in Fulda

Aus Aufzeichnungen weiß man, dass schon im Jahre 1327, zur Zeit Ludwigs des Bayern, des Heiligen Römischen Reiches Kaiser, und seines Freundes Heinrich von Hohenberg, Fürstabt zu Fulda, Schützenfeste stattfanden. Das war zu der Zeit, als die Würzburger bei Hammelburg in fuldisches Gebiet eingedrungen waren. Durch einen Aufruf des Bürgermeisters der Stadt versammelten sich alle Zünfte und Schützengilden am Löhersgraben vor dem Kohlhäuser Tor, um gegen Eindringlinge vorzugehen. Am Morgen nach Kaiser-Heinrich-Tag, dem 16. Juli, marschierten alle nach Würzburg. Wegen der Übermacht, die von Grad Berthold von Henneberg angeführt wurde, reichte der Bischof von Würzburg, Wolfram, die Hand zum Frieden. Als die Kunde vom Friedensangebot bekannt wurde, feierte man Feste, die von Freund und Feind besucht wurden.


Festplatz auf der Rosenau

Die Heimkehrenden kamen gerade recht zur Feier des Schützenfestes, das immer festlich und mit viel Lärm am Sonntag nach Sankt-Anna-Tag begann. In diesem Jahre war es nun ganz arg. Die Freude über die Errettung des Abtes und den ohne blutige Opfer gewonnenen Sieg ließ die ausgelassenste Feststimmung aufkommen. Viele der Kriegsmannen waren bei Freunden oder Verwandten in der Stadt geblieben, um das Fest mitzufeiern, die Ritter der Umgegend waren in den Kemenaten, die sie fast alle in der Stadt hatten, eingekehrt.

Auf der Rosenau war der Festplatz. Die große Wiese gehörte dem Stift, das sie jedes Jahr für dieses Fest freigab, auch weil hier an der Fulda die zweite Heuernte ziemlich früh stattfinden konnte. Ganze Gassen mit Buden aller Art wuchsen hier in kurzen Stunden aus dem Boden heraus. Zu kaufen gab es alles, was das Herz begehrte, Zuckersachen und Kuchen für die Kinder, auch Spielzeug aller Art aus Nürnberg, Waffen und Rüstzeug für die Männer und bunte Stoffe, Samt und Seide für die Frauen.

Unterhaltung gab es auf dem Festplatz überreichlich für alle, die genug Geld hatten; da wurden Spiele aufgeführt in großen Zelten, sonderbare Menschen und Tiere waren zu sehen für wenig Batzen, Meerweiber, ein Kalb mit zwei Köpfen, Riesenschlangen und Krokodilshäute und was es alles war. Und vor ihren Herrlichkeiten schritten die Budenbesitzer mit hochernster Miene auf und ab und schrieen und redeten auf die Menge ein, als ob das jüngste Gericht vor der Tür stände.

Am Morgen des Tages wurde in der Stiftskirche ein feierliches Hochamt gesungen, das der Abt selbst hielt. Dann ging es in festlichem Zuge durch die Stadt zum Festplatz. Durch die mittlere breitere Gasse marschierte man zum anderen Ende des Platzes zu den Schützenständen, und das schießen begann. Die Schützengilden der einzelnen Zünfte nahmen an ihrem Stande Aufstellung, und der Abt tat an jedem Stande den ersten Schuss. Als besonderer Ehrengast kam die Kaiserin zum Schützenfest. Das Schießen war in vollem Gange, und die Neugierigen drängten sich um die Stände, denn jeder war überaus neugierig, wer Schützenkönig werden würde. Da waren auch die Frauen, Schwestern und Bräute, die sich nicht weit genug vorschieben konnten, und die Wächter hatten ihre liebe Not. Jeder gute Schuss wurde mit lauten Zurufen begrüßt, und das Geschrei und Lärmen war groß. Es wurde gut geschossen, einige hatten zwei Bolzen mitten ins Schwarze gejagt, aber in der Aufregung, den dritten zu verfehlen, war dieser erst recht danebengegangen. Dreimal ins Schwarze hatte noch keiner getroffen. 1939 fand vom 17.-21.Juni das letzte Schützenfest vor dem Kriege statt.


Nach dem Krieg

Eugen Distel, der Großvater des jetzigen Organisators Heiner Distel, der seit 1990 als Generalunternehmer für den Festbetrieb wirkt, stieß zu Beginn auf große Skepsis, als er der Stadt Fulda 1948 vorschlug, ein Volksfest zu organisieren. Zu groß waren damals noch der Schock und die Zerstörungen des Krieges. Doch Eugen Distel überzeugte die Fuldaer: Er organisierte das Fest - und die Menschen aus der Region kamen und fanden Entspannung und Ablenkungen. Karussells und Buden standen bis Mitte der fünfziger Jahre zunächst an der Fuldaaue im Bereich Langenbrückenstraße. 1953/54 zog das Fest dann an seinen heutigen Standort auf der Ochsenwiese. Dort ist das Fest wo es hingehört, nämlich im Herzen der Stadt.